Betonpressen

Für eine großvolumige und kontrollierte Demontage von Beton, Stahlbeton oder Naturstein wird die Betonpresse eingesetzt. Sie gewährleistet darüber hinaus eine weitgehend erschütterungs- und geräuscharme Durchführung und wird nicht zuletzt deshalb bei Arbeiten in dicht bewohntem Gebiet und schutzbedürftigen Objekten wie etwa Krakenhäusern oder Schulen eingesetzt.

Anwendungsbereiche

Betonpressen hat den Vorteil, dass es geräusch- und splitterarm ist. Deshalb wird es auch bei Arbeiten in dicht bewohnten Gebieten angewendet, besonders schutzbedürftigen Objekten, wie Krankenhäusern, Schulen und Sporthallen.

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Betonpressen - erschütterungsfreies Entfernen oder Teilen von Betonteilen

Das Betonpressen wird als gängige Methode bei verschiedenen Bauvorhaben gesehen. Die Technik wird immer dann eingesetzt, wenn ein unbewehrtes oder ein bewehrtes Bauteil abgebrochen werden soll und dabei keine Erschütterungen erwünscht sind. Gleichzeitig arbeitet die Betonpresse fast geräuschlos. Um Betonpressen einsetzen zu können, müssen erst einmal Kernbohrungen in den Beton eingebracht werden. In die so entstandenen Löcher können Sie nun Druckpressen einführen. Diese wiederum werden auseinandergedrückt und sprengen das Material. Aufgrund dieser Vorgehensweise ist das Betonpressen ohne große Erschütterungen und verbunden mit einem minimalen Geräuschpegel möglich. Fundamente oder ganze Bodenplatten können auf die hier beschriebene Art zerlegt werden. Die Betonpresse wird daher vor allem im Bereich des Abbruchs von Gebäuden eingesetzt. Geeignet ist das Verfahren sogar für starke Armierungen.
Die Eigenschaften des Betonpressens im Überblick:

  • Je Zylinder ist bei einer hydraulischen Presse ein Pressdruck von bis zu 250 Tonnen möglich.
  • Das zu bearbeitende Material kann Stahlbeton oder Beton sein.
  • Bei der Arbeit werden in der Regel mehrere hydraulische Presszylinder eingesetzt.
  • Die Betonpresse wird vor allem bei Abbrucharbeiten eingesetzt, aber auch bei der Zerteilung von Fundamenten und großen Betonteilen.

Gängige Anwendungsbereiche

Die Arbeiten mit der Betonpresse werden vor allem in Wohngebieten eingesetzt, was sich durch die geräuscharme Arbeit erklären lässt. Auch sogenannte schutzbedürftige Gebäude, zu denen Krankenhäuser und Schulen zählen, sind Einsatzgebiete der Betonpressen. Generell werden die entsprechenden Geräte immer dort eingesetzt, wo es darauf ankommt, dass erschütterungs-, staub- und lärmarm gearbeitet wird. Bei einem Gebäudeabbruch außerhalb eines Wohngebiets kommt die Technik daher weniger häufig zum Einsatz als bei Abbrucharbeiten in stark besiedelten Gebieten.

Welche Werkzeuge werden eingesetzt?

Es gibt zwei Arten von Betonpressen: Zum einen sind hydraulische, zum anderen chemische Pressen zu nennen. Welche dieser Varianten eingesetzt wird, hängt stets von den Gegebenheiten vor Ort und von der Situation des Bauvorhabens ab. Sofern eine Methode nicht infrage kommt, wird in der Regel auf die Alternative ausgewichen, ehe nach einer gänzlich anderen Technik gesucht wird. Werden hydraulische Betonpressen verwendet, so werden vorab Kernbohrungen durchgeführt. In die vorgebohrten Löcher werden dann Presskörper eingebracht. Diese besitzen eine Spaltkraft von bis zu 250 Tonnen, die dann gegen die Pressplatte drücken. Der Beton wird damit gespalten, was übrigens auch bei bis 40 Millimeter stahlbewehrtem Beton möglich ist. Das Verfahren bietet den Vorteil, dass es jederzeit beendet werden kann. Teilweise zeigen sich Schäden an der Bausubstanz während des Pressvorgangs. Dann können die hydraulischen Pressen gestoppt werden. Die weitere Vorgehensweise wird individuell entschieden. Hydraulische Betonpressen werden angewendet, wenn große Betonteile zerlegt werden sollen, auch bei Fundamenten aus Beton oder beim Teilen von Naturstein wird diese Methode eingesetzt. Außerdem bietet sich die Vorgehensweise mit der hydraulischen Presse an, wenn kein Spülwasser auftreten darf.

Auch das chemische Betonpressen kommt infrage. Hierbei handelt es sich um eine Sprengung. In die vorab getätigten Bohrungen werden in dem Fall Quellmittel eingeführt. Diese erreichen einen Enddruck von mehr als 1000 Bar pro Kubikzentimeter der Betonteile. Auf welche Teile genau der Druck ausgeübt werden soll, wird vorab genau festgelegt. Die Betonteile werden durch den Druck zerlegt. Das Verfahren ist recht preiswert. Der Nachteil ist aber, dass die Kontrollierbarkeit nur schlecht gegeben ist. Dürfen keine Folgeschäden auftreten, so ist die Anwendung der chemischen Betonpresse nicht möglich.